In den letzten Jahren ist die Zahl von einer Essstörung betroffenen Personen deutlich gestiegen. Mit einer Fachstelle zur Früherkennung von Essstörungen in Liechtenstein soll eine Reduktion der Anzahl von Essstörungen betroffenen Patienten, welche vom ersten Verdacht bis zum Ausbruch der Störung zu lange keine Betreuung oder Beratung erhalten, erreicht werden. Ein weiteres Ziel ist, dadurch auch das Risiko für eine länger andauernde Behandlung zu senken, die stationären Klinikaufenthalte zu verhindern und somit Kosten im Gesundheitssystem zu sparen. Je früher die Krankheit erkannt und akzeptiert wird, desto besser ist die Prognose: die Behandlung ist kürzer und weniger traumatisch für die Betroffenen und Angehörigen.

  

Zweck des Vereins

 

Auszug aus den Statuten des Vereins

 

Information und Sensibilisierung der Betroffenen, Angehörigen, der Professionellen, der Behörden und der Öffentlichkeit

 

Beratung, Früherkennung und Unterstützung von Menschen, welche von einer Essstörung direkt oder indirekt betroffen sind

 

Durchführung von fachspezifischen Informationsveranstaltungen für Betroffene, Angehörige und weitere involvierte (Fach-) Personen und Institutionen

 

Entwickeln und Mitgestalten von Betreuungskonzepten

 

Vertretung der Interessen der Betroffenen und Angehörigen gegenüber der Öffentlichkeit

 

Entgegenwirkung der Stigmatisierung und Tabuisierung bei Betroffenen und Angehörigen

 

Erfahrungsaustausch, die Vernetzung und gegebenenfalls verbindliche Kooperationen mit lokalen Ressourcen und Strukturen sowie ausländischen Fachstellen

 

Förderung der Selbsthilfe im System – Familie und Institutionen – im Zusammenhang mit Essstörungen