FACHSTELLE

Der Verein für essstörungsrelevante Themen – VERT – macht niederschwellige Angebote zum Thema Essstörungen.

SIND SIE BETROFFEN?

Angehöriges Familienmitglied? Fachperson aus dem Gesundheitswesen? Lehrperson oder andere Personen aus Ausbildungsstätten?
Benötigen Sie Informationen? Hilfe? Adressen? Eine erste Einschätzung, ob eine Essstörung vorliegt? Austausch mit anderen Angehörigen von Betroffenen?
Wollen Sie einen Vortrag buchen oder organisieren?

Dann melden Sie sich bei uns. Gemeinsam werden wir uns an einen Tisch setzen und Ihre Bedürfnisse und Anfragen besprechen. Wir freuen uns auf Sie!

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ARTEN VON ESSSTÖRUNGEN

Die verschiedenen Arten von Essstörungen werden anhand von verschiedenen Kriterien der jeweils aktuell gültigen internationalen Klassifikationssysteme unterteilt. Hier finden Sie kurze Definitionen der verschiedenen Formen. Ausführliche Beschreibungen sowie diagnostische Kriterien finden Sie unter:

https://www.netzwerk-essstoerungen.ch/essstoerungen/

Eines der Hauptkriterien der Anorexie, welches am ehesten auffällt, ist das Untergewicht. Ausserdem leiden die Betroffenen an der starken Angst, zuzunehmen. Da sie sich verzerrt sehen und wahrnehmen und entsprechend überzeugt sind, normal- oder gar übergewichtig zu sein, möchten sie auf keinen Fall zunehmen, obwohl es medizinisch gesehen notwendig wäre. Die Betroffenen führen den Gewichtsverlust bewusst herbei, indem sie die Nahrungsmittel einschränken – sowohl in der Auswahl als auch der Menge.
Es gibt noch Unterformen der Anorexie, weshalb es wichtig ist, dass eine Fachperson ein Gespräch führt und anschliessend eine Diagnose stellt oder Entwarnung gibt.

Auch von Bulimie Betroffene haben starke Angst vor der Gewichtszunahme. Sie leiden unter den wiederkehrenden Essattacken, in welchen sie grosse Mengen (subjektiv oder objektiv) zu sich nehmen und dem Gefühl des Kontrollverlustes, der damit einhergeht. Anschliessend an eine Essattacke bekommen die Betroffenen so starke Angst, dass sie eine Gegenmassnahme einleiten. Dies kann selbstinduziertes (selbst ausgelöstes) Erbrechen sein, Abführmittel oder auch extrem viel Sport – immer mit dem Ziel, die Kalorien wieder loszuwerden.

Auch hier muss genau hingeschaut werden, damit die Diagnose gestellt werden kann.

Menschen mit dieser Störung haben häufig unkontrollierbare Essattacken meist in emotional schwierigen Phasen. Im Gegensatz zu der Bulimie gibt es in diesem Störungsbild keine gegenregulierenden Massnahmen, wodurch die Betroffenen meist im Übergewicht oder sogar adipös sind.

Übergewicht an sich ist keine psychische Erkrankung, sondern das Resultat aus einem Ungleichgewicht von Energie, welche zugeführt und zu wenig abgeführt wird. Meist sind Personen mit Binge Eating davon betroffen oder Menschen, welche gerne Essen und sich zu wenig bewegen. Nicht jeder, welcher adipös ist, leidet auch automatisch darunter. Menschen, die jedoch unkontrollierbare Essattacken haben und deshalb übergewichtig sind, leiden meist sehr darunter.

Davon sind Menschen betroffen, wenn sie sich zwanghaft gesund ernähren müssen und unflexibel in ihrer Ernährung werden. Das „gesunde“ wird immer extremer, es werden immer weniger Nahrungsmittel zugelassen und somit wird es für die Betroffenen auch immer schwieriger, noch auswärts essen zu gehen. Menschen mit dieser Form von gestörtem Essverhalten beschäftigen sich über sehr viele Stunden mit diesem Thema und vernachlässigen andere Lebensbereich oft sosehr, dass dies dann zum Leidensdruck wird. Diese Form der Essstörung kann auch in eine Anorexie übergehen.

Die Sportsucht ist keine offizielle Kategorie in den Klassifikationen der psychischen Störungen. Jedoch wird sie immer wichtiger, da immer mehr davon betroffen sind, weil der Hype um einen „gesunden sportlichen durchtrainierten Körper“ in den social Media viel Raum einnimmt. Die Betroffenen fühlen sich schlecht, wenn sie nicht trainieren. Sie haben Angst, dass dies sofort negative Auswirkungen auf ihre Figur hat und beschreiben depressive Symptome beim „Absetzen“ des Sports. Da Personen mit Sportsucht oft auch sehr auf ihre Ernährung achten und diese immer mehr einschränken respektive selektiv essen, wird dies hier beschrieben. Ausserdem rutschen einige Menschen mit dieser Sucht in eine Essstörung.

Bei Babys und Kindern gibt es auch Formen von Essproblemen, welche jedoch nicht in die bekannten Bereiche der Anorexie, Bulimie und Binge Eating fallen.

Es gibt Kinder, welche sehr heikel essen. Oder Kinder, welche Dinge essen, die nicht zum Verzehr gedacht sind (Pica Syndrom). Falls Sie sich dafür interessieren, verweisen wir auf folgende Seiten im Internet:

https://www.anad.de/essstoerungen/essstoerungen-bei-kindern/
https://www.tce-essstoerungen.de/info-hilfe/essstoerungen_kinder.php

ALTERSSPEZIFISCHER BMI-RECHNER

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Eltern für Eltern

Sie sind Eltern mit von einer Essstörung betroffenem Kind und Jugendlichen? Partner oder nahe Bezugspersonen einer jungen Erwachsenen mit einer Essstörung? Sie möchten sich gerne austauschen und mehr über die Erkrankung erfahren? Die Angehörigen-Selbsthilfe-Abende werden von zwei Vorstandsmitgliedern begleitet und betreut. Sie finden alle vier Wochen in Triesen statt und können nach Bedarf besucht werden. Geplant sind ca. 1.5 bis maximal 2 Stunden. In grösseren Abständen werden auch Informationsabende in dieser Runde angeboten. Eine auf Essstörungen spezialisierte Fachperson wird Inputs zu diesem Thema geben und für Fragen zur Verfügung stehen. Hier auf dieser Homepage werden die verschiedenen Angebote und Daten veröffentlicht.

Eltern für Eltern-Abend

Wir laden Sie herzlich zu unseren Eltern für Eltern-Treffen ein, die von zwei Vorstandsmitgliedern begleitet werden. Die Abende finden jeden zweiten Montag des Monats statt und können nach Bedarf ohne Voranmeldung besucht werden.
Mehr Informationen erhalten Sie
hier.

SEPTEMBER

14
  • 19.30 UHR
  • ALTE SENNEREI
  • TRIESEN

NOVEMBER

9
  • 19.30 UHR
  • ALTE SENNEREI
  • TRIESEN

DEZEMBER

14
  • 19.30 UHR
  • ALTE SENNEREI
  • TRIESEN

DOWNLOADS

Info Flyer
Essen wozu?
Artikel VB
Selbsthilfe

VEREIN

In den letzten Jahren ist die Zahl von einer Essstörung betroffenen Personen deutlich gestiegen. Mit einer Fachstelle zur Früherkennung von Essstörungen in Liechtenstein soll eine Reduktion der Anzahl von Essstörungen betroffenen Patienten, welche vom ersten Verdacht bis zum Ausbruch der Störung zu lange keine Betreuung oder Beratung erhalten, erreicht werden. Ein weiteres Ziel ist, dadurch auch das Risiko für eine länger andauernde Behandlung zu senken, die stationären Klinikaufenthalte zu verhindern und somit Kosten im Gesundheitssystem zu sparen. Je früher die Krankheit erkannt und akzeptiert wird, desto besser ist die Prognose: die Behandlung ist kürzer und weniger traumatisch für die Betroffenen und Angehörigen.

ZWECK DES VEREINS:

LITERATURVORSCHLÄGE ZUM THEMA ESSSTÖRUNGEN

Literatur

TEAM

Hier erfahren Sie mehr über unser VERT-Team!

DR. PHIL. NADINE HILTI | PRÄSIDENTIN

  • Psychotherapeutin FSP 
    • mit Spezialisierung auf Kinder- und Jugendliche, Familien 
    • Essstörungen (Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)
  • Langjährige Erfahrung mit Essstörungen im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst, Zürich (neu KJPP)
  • war Mitarbeiterin und Stellvertretung in der Essstörungssprechstunde vom KJPD/KJPP (Dr. med. Dagmar Pauli)
  • Laufende Fortbildungen im Bereich der Essstörungen

NICOLE SCHURTE | VORSTAND

  • Mitglied im KIT, regelmässig Piket-Dienst seit 2014
  • Mama von drei Mädchen, eine davon betroffen von einer Essstörung
  • SBAP Notfallpsychologie- Akut- und Krisenintervention bei G. Brauchle im 2013
  • CAS Krisenintervention FHS St. Gallen 2015-2016
  • Laufende Fortbildungen im Bereich Krisenintervention

MICHAELA BANZER-WANGER | VORSTAND

  • Mutter von 4 Kindern, eine ehemals betroffene Tochter
  • Reittherapeutin/ -pädagogin (SG-TR u. IPTh)
  • Traumatherapeutin (EMDR und NLP)
  • Regelmässige Fortbildungen im Bereich Psychologie und therapeutische Interventionen

ROLAND HANSELMANN | VORSTAND, KASSIER & AKTUAR

  • Freiberuflicher Dozent und Erwachsenenbildner
  • Erfahrungen in Geschäftsleitung
  • Erfahrung als Vorstandsmitglied diverser Vereine und als Vereinspräsident

STEFFI GILLNER | VORSTAND

  • Diplom Psychologin (klinische Psychologie)
  • Ausbildung zur integrativen Elternberaterin (am Institut für integrative Psychogologie und Pädagogik (IfIPP), bei Maria Kenessey-Szuhanyi, Zürich, 2016/2017)
  • Mutter von 3 Mädchen, eines davon betroffen von einer Essstörung
  • Laufende Fortbildungen im Bereich der Essstörungen

MEHR ZUM THEMA ESSSTÖRUNGEN

Links

KONTAKT

Sie können uns zu den Bürozeiten telefonisch (+423 788 788 7) oder per Mail (info@vert.li) erreichen. Sie bekommen innerhalb von 24 Stunden eine Antwort respektive einen Rückruf.

Verein für essstörungsrelevante Themen

Poststrasse 48
9494 Schaan
T. +423 788 788 7
E. info@vert.li

Finanzierung des Vereins

Der Verein wird dankenswerterweise durch die Hand in Hand Anstalt unterstütz und finanziert.
Spenden und Sponsoring sind willkommen!

Bankverbindung:

VP Bank, Vaduz, IBAN LI16 0880 5504 1108 8000 2

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